Warum zu Guttenberg nicht mehr für ein öffentliches Amt tragbar ist.

Allgemein

Kommentar von von Jürgen Schechler, SPD-Ortsverein Eching
25.2.2011

Was muss jemand anstellen, damit alle erkennen, dass dieser JEMAND ungeeignet ist für ein öffentliches Amt, das hohe Mindestanforderungen an die Person (Amtsträger) stellt. Muss er ehrlich sein? Ein Vorbild? Gerecht? Muss er sich und sein Umfeld richtig bewerten können? Muss er kritisch und selbstkritisch sein? Ja, diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein - für JEDEN, der ein öffentliches Amt bekleidet. Und was ist mit dem Verteidigungsminister des Bundes? Da erst Recht.

Nun passieren Fehler. Nur der, der nichts unternimmt, macht keine Fehler. Richtig. Aber was ist ein vorbildliches Verhalten? Ich finde: dafür gerade stehen. Macht das zu Guttenberg? Nein nicht einmal das. Warum halten dennoch so viele Menschen an zu Guttenberg fest? Wie groß muss die Sehnsucht sein, einen Politiker anhimmeln zu können, der gut für die Yellow Press ist und Glaubwürdigkeit zu haben scheint. Sicherlich; ich bin befangen. Dreifach:
  • Ich bin kein Anhänger der Partei von zu Guttenberg.
  • Ich habe Kinder und muss ihnen erklären, warum für manche Menschen andere Regeln gelten.
  • Ich habe meine Doktorarbeit geschrieben, mir meine Zeit und die meiner ersten Tochter genommen.
Aber nicht nur ich bin betroffen. Wir alle. Zu Guttenberg reiht sich in die lange Schlange der Personen ein, die dafür Verantwortung tragen, dass das generelle Vertrauen in die Politiker (-Elite) sinkt. Der Verlierer sind wir alle, denn die Last trägt die Standfestigkeit der Demokratie.
 

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Natascha Kohnen

 

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