Zu Besuch bei der Post AG

Arbeit & Wirtschaft

Mehr als zwei Stunden lang sprachen am 22. November Andreas Mehltretter (rechts im Bild, SPD Bundestagskandidat), Peter Warlimont (Mitte, SPD Kreisvorsitzender) und Herbert Hahner (links, AfA-Vorsitzender) mit Betriebsrätinnen der DPAG (Post AG, Niederlassung BRIEF, Freising). Und die Themenliste bzw. Sorgenliste war umfangreich, sehr umfangreich ...

Nach einer kurzen Besichtigung der Postgebäude in der Freisinger Allee 6 (Flughafen München) legten die engagierten Betriebsrätinnen mit ihren Darlegungen los. Insbesondere die angespannte Personallage mache die Arbeit nicht leicht, erklärten die Damen. Es sei schwer, für die Schichtarbeitsplätze bei der Post ausreichend Bewerber_innen zu finden. Umso stolzer zeigten sie sich daher, dass trotz vieler Teilzeitkräfte ein hoher gewerkschaftlicher Organisationsgrad erreicht werden konnte. Dies habe bei den zurückliegenden Tarifverhandlungen und Streiks sehr geholfen.

Auch bei den Zusteller_innen sei die Situation durchaus angespannt: Ausweisung der Zustellbezirke (manche Zusteller können in der vorgegebenen Zeit ihren Bezirk nicht ausreichend bedienen), Ausstattung mit funktionstüchtigen Elektrorädern, Krankheits- und Urlaubsvertretungen usw. In der Summe nehme der Briefanteil bei den Zustellungen eher ab und der Paketanteil zu.
Mit Belastungen für die Beschäftigten verbunden seien auch Versuche, Geschäftsfelder konzernintern auszulagern und damit Posttarifverträge zu umgehen.

Beeindruckt waren die SPD-Vertreter von der Vielfalt der vorgestellten Aufgabenfelder. Bestätigt sahen sie sich in ihrem Einsatz für Erhalt und Ausbau des Betriebsverfassungsgesetzes sowie der Notwendigkeit des Mindestlohns und dessen Anpassung nach oben.

 

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Natascha Kohnen

 

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